Wenn das Marxismus ist, dann bin ich kein Marxist! (Karl Marx)

Kritik an Lenin, der SJ Vorarlberg und ihrem Text – 3 Jahre Irakkrieg

Eigentlich wollte ich schon länger mal eine Kritik an der leninschen Ideologie verfassen. Ihre Fehler, Mängel, Verkürzungen und problematischen Stellen aufdecken. Doch fand ich nie wirklich den richtigen Anstoß dazu. Doch die Lektüre eines SJ Textes der größtenteils die leninsche Imperialismustheorie wiedergab, und den unmöglichen versuch unternahm, diese damals schon falsche Analyse auf die heutige Weltsituation zu übertragen, verschaffte mir nun Endgültig die nötige Motivation, mich vor den PC zu sitzen und drauf los zu schreiben. Der Text ist in drei unterschiedlich große Teile unterteilt, der erste Teil hat vor allem die leninsche Imperialismustheorie im Visier. Der zweite Teil beschäftigt sich vor allem mit strukturell antisemitischen Sichtweisen der Analyse von Lenin und der der SJ. Der dritte Teil soll mit Argumenten und Beispielen beweisen, dass nicht nur die Theorie auf schwachen Beinen steht, sondern auch empirisch einfach nicht der Wahrheit entspricht was Lenin oder die SJ behaupten.
Aber eins Vorweg, dieser Text ist weniger eine Kritik des SJ Textes, diese Aufmerksamkeit hätte ein solcher Text kaum verdient, er soll vielmehr eine Kritik am Marxismus-Leninismus sein.


Kritik an der leninschen Imperialismustheorie

Die SJ begnügt sich meist damit, die Behauptungen Lenins aus seinem Buch „Imperialismus das höchste Stadium des Kapitalismus“ (1917) wiederzugeben.
Daher weist er auch dieselben Fehler, Mängel und Verkürzungen, der leninschen Ideologie auf. Der Versuch Lenins, Marx mit seiner Behauptung, der Konkurrenz- würde durch den Monopolkapitalismus und damit die abstrakte Herrschaft durch die personelle ersetzt, zu widerlegen, muss kläglich scheitern. Was Lenin nun als Monopolkapitalismus kennzeichnet, ist nichts anderes als die von Marx schon lange davor beschriebene Konzentration der Produktion. Michael Heinrich führt in seiner Einführung in die „Kritik der politischen Ökonomie“ einige der problematischen Analysen dieser Imperialismustheorie an.

1. Die Behauptung des Übergangs vom Konkurrenz- zum Monopolkapitalismus. Aus dem Größenwachstum der Einzelkapitale und einer immer kleiner werdenden Zahl von Kapitalen, die eine Branche dominieren (Tendenzen, die im übrigen keineswegs durchgängig vorherrschen, die sich zuweilen sogar umkehren), wird auf eine Veränderung der kapitalistischen Vergesellschaftungsweise geschlossen: Nicht mehr der Wert, sondern der Wille der Monopolherren soll jetzt die Ökonomie beherrschen. Mehr oder weniger erfolgreiche Planungsversuche von Einzelkapitalen oder Kartellabsprachen werden dabei mit einer grundsätzlichen Veränderung der über den Wert vermittelten Vergesellschaftung verwechselt. (Heinrich, S. 221)
2. Der Staat wird in dieser Sichtweise nur als das Instrument, der Einzelkapitale, der „Monopolherren“ gesehen. Das der Staat als ideeller Gesamtkapitalist, gesamtkapitalistische Interessen eben auch gerade gegen Einzelkapitale vertritt, bleibt bei dieser Betrachtung außen vor. (Gemeint sind Gesamtkapitalistische Interessen wie Aufbau von Infrastruktur, Gewährleistung der Reproduktion der Ware Arbeitskraft, die oftmals den Interesse der Einzelkapitale widerstreben oder diese nicht leisten können, aber zur Aufrechterhaltung des Kapitalismus trotzdem notwendig sind)
3. Der moralisierende Ton, der sich durch das ganze Leninwerk durchzieht, und im von der SJ nicht verwendeten Begriff „parasitär“ seinen Höhepunkt findet. Dieser von Hobson übernommene Begriff, ist äußerst Problematisch, und es ist nicht einzusehen warum die Ausbeutung einer „ausländischen“ Arbeiterinnenklasse schlimmer sein soll als die der „inländischen“. Überspitzt könnte mensch sich fragen ob den Lenin ein nationales Kapital fordert?

Was von Lenin als Fortsetzung der Marxschen Analyse intendiert war, hat im Ergebnis mit der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie nicht mehr viel zu tun. (Heinrich, S. 221)

Nun sollen Mehrere Punkte folgen die dem Verfasser dieser Zeilen bei der Lektüre des Leninbuches aufgefallen sind:

1. Glaubt Lenin das spezifische am Kapitalismus sei, Markt, Privateigentum und Klassenherrschaft der Bourgeoisie. Dass diese Sichtweise nicht nur falsch ist, sondern im Grund auch keine emanzipatorische antikapitalistische Kritik zulässt werde ich, weiter unten noch ausführen. Auf die Idee das das spezifische am Kapitalismus die Mehrwertproduktion sein könnte, dass der Wert eben nur die kapitalistische Form von Reichtum ist und eben nicht identisch ist mit stofflichem Reichtum, und abstrakte Arbeit die den Wert schafft und so den Kapitalismus konstituiert spezifisch für den Kapitalismus ist und deshalb eben nicht a-historisch, kommt Lenin natürlich nicht.
2. Er ist sich der Besonderheit der Kategorien Ware, Wert, Arbeit, nicht im Entferntesten bewusst. Auch er erliegt wie bürgerliche Ökonomen auch der fetischisierten Sichtweise die wie es Marx im Kapital ausdrückt, den Waren anklebt.
3. Er zitiert, ewiglang bürgerliche Ökonomen. Natürlich, im Vorwort geht er auf diesen Vorwurf in weiser Voraussicht schon ein. Dass dieses Buch eben in der Illegalität geschrieben sei, und es sonst nicht möglich gewesen wäre es zu veröffentlichen. Aber nicht das soll der Vorwurf an Lenin sein, dass er bürgerliche Ökonomen zitiert, Marx machte das ja auch nicht anderes, sondern wie er dies macht. Die einzige „Kritik“ die Lenin gegen die von ihm zitierten Ökonomen vorbringt ist, dass von Ihnen erforschte, sie nicht sehen wollten. Die Marxsche Methode ist natürlich eine ganz andere seine Kritik an der bürgerlichen Ökonomie ist nämlich das sie „niemals auch nur die Frage gestellt (hat), warum dieser Inhalt jene Form annimmt“ (MEW 23, S. 95)
4. Lenin glaubt doch tatsächlich, es würde genügen, die Klassenherrschaft der Bourgeoisie zu brechen und die kapitalistische Produktion unter die Kontrolle der Partei der Arbeit zu bringen. Was er aber nicht mitdenkt ist, dass kapitalistische Produktion, kapitalistisch produziert. Das also Arbeit immer noch ihren Entfremdeten Charakter Besitzt, wie davor. Das also eine von der Entfremdung befreite communistische Produktion geschaffen werden müsste. Das wird von Lenin, der Sowjetunion oder dem Liebling der SJ Hugo Chavez aber nicht mal im Ansatz versucht. Am System der Mehrwertproduktion wird nicht gerüttelt, es wird lediglich der unmögliche Versuch unternommen es „gerechter“ zu verteilen. Deshalb bleiben auch alle diese Systeme in der Logik des Werts gefangen, und sind nichts anderes als staatlich gelenkte kapitalistische Akkumulationsregime. Dass die Erringung der Macht im Staat, nicht die Überwindung der Kapitalismus sei wusste Marx, und so schreibt er im Vorwort zum „Kommunistischen Manifest“, dass der Staat eben nicht wie ein Werkzeug von den Arbeiterinnen nach der Übernahme benutzt werden kann. Mensch sollte hinzufügen, erst mit der Abschaffung von Staat, Nation und Kapital ist der Kapitalismus überwunden.

Die Gründe für all diese Fehleinschätzungen und Verkürzungen liegen auf der Hand. Der Marxismus auf den sich Lenin beruft, und nicht nur er sondern auch die SJ Vorarlberg und viele andere Linke, hat wenig bis gar nichts mit der eigenständigen Analyse und vor allem Methodik die Marx wohl erst im Kapital hervorbrachte zu tun. Um das weiter Auszuführen sollte ich nun zuerst den Begriff Marxismus erklären.
Marxismus ist kurz gesagt eine Ideologie: Ein äußerst simpel gestrickter Materialismus, bürgerliches Fortschrittsdenken, ein paar stark vereinfachte Elemente der Hegelschen Philosophie und Versatzstücke Marxscher Begrifflichkeiten (Heinrich, S. 23) und fertig ist das identitäre Welterklärungsmodell das sich Marxismus nennt. Eine Ideologie wohlgemerkt die wie jede andere Ideologie auch, keine Ahnung des bürgerlichen Fetischismus , und der sich daraus ergebenden Konsequenzen hat. Und der Ideologie Charakter des Marxismus, offenbart sich dann eben in den oben schon angeführten problematischen Analysen.

Daher verwundert es dann auch nicht das solche Sätze zustande kommen wie der Folgende. MarxistInnen bezeichnen die gegenwärtige Epoche des Kapitalismus als „Imperialismus“. Die erste Frage in diesem Zusammenhang wäre wohl, wie sich den solch ominösen Marxistinnen definieren. Beziehen sich solch Marxistinnen auf Marx? Dann sollte nach Marx Zitaten zu Fragen sein, die diese Epoche des Kapitalismus als Imperialismus bezeichnen. Nichts dergleichen ist aber wohl zu finden, wohl eher das Gegenteil, wenn mensch Kenntnis vom marxschen Text zu Indien hat (vgl. MEW 9, S. 148-156). Zwar weiß Marx natürlich das der Weltmarkt „überhaupt die Basis und die Lebensatmosphäre der kapitalistischen Produktionsweise bildet“ (MEW 25, S. 120), doch mit dem moralisierenden Imperialismusbegriff von Lenin hat das wenig zu tun. Der Begriff der eigentlich vom linksliberalen Habson (1902) kommt und von Lenin unkritisch in seinem Werk „Imperialismus das höchste Stadium des Kapitalismus“ übernommen wurde, hat nichts mit Marx, aber viel mit einem nicht Verständnis, und einer versuchten Revision marxschen Denkens zu tun.

Der Begriff Imperialismus, der moralisierend Auszudrücken versucht was einfach nur Kapitalismusimmanent ist, also das Staaten in der Internationalen Staatenkonkurrenz nach ihren Möglichkeiten, ihre jeweiligen Interessen durchzusetzen versuchen, ist mehr als entbehrlich. Denn wird erkannt, dass der Kapitalismus diese Staatenkonkurrenz durch die das Handeln der einzelnen Staaten determiniert wird, erst hervorbringt, ist ein vom Kapitalismus losgelöster Begriff wie Imperialismus unnötig. Und lässt den Verdacht aufkommen, dass wie viele Neoliberal-Sager es heutzutage machen, Teile des Kapitalismus affirmiert werden. Und das als „schlecht“ angenommene einfach in Begriffen wie Imperialismus oder Neoliberalismus externalisiert werden.



Struktureller Antisemitismus in Lenins Analyse

Eins Vorweg, mensch kann wohl mit gutem Gewissen behaupten, dass es sich bei Lenin keinesfalls um einen Antisemiten gehandelt hat. Ganz im Gegenteil, hat sich doch Lenin immer wieder öffentlich gegen Antisemitismus ausgesprochen. Und so brachte die Sowjetunion für Juden und Jüdinnen eine Sicherheit die sie unter dem Zaren nicht kannten. Auch die Aktivitäten die Lenin gegen den Bund (sozialistische-zionistinnen) entfaltete, sollte mensch im Zusammenhang mit seiner antinationalistischen Grundhaltung sehen. Das alles soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dann später in der Sowjetunion zu antisemitischen Kampagnen kam, wie zb Auflösung des antifaschistisch-jüdischen Komitees, das so genannte „Ärztekomplott“ und die Kampagne gegen Zionistinnen und Kosmopolitinnen. Aber mit Lenin hat das alles nichts zu tun.

Was Lenin aber angelastet werden kann, ist, dass er eine Analyse des Kapitalismus hervorbrachte, die mit Analysen von Antisemitinnen fast deckungsgleich ist. Anders als Marx charakterisierte Lenin den Kapitalismus eben nicht als abstraktes Herrschaftssystem, sondern behauptete durch die Monopolbildung und damit durch den Übergang vom Konkurrenz- zum Monopolkapitalismus würde eine immer kleinere Gruppe von Kapitalistinnen die Wirtschaft lenken. Natürlich geht Lenin nicht so weit und behauptet diese Kapitalistinnen die die Wirtschaft lenkten seien Juden und Jüdinnen, doch hat diese Analyse mit antisemitischen Analysen Gemeinsam (daher eben nicht zwingend sondern strukturell antisemitisch), dass eben Personen den Verlauf des Kapitalismus beherrschen, und nicht wie bei Marx abstrakte Zwangsmechanismen, denen jeder sowohl Kapitalistin als auch Arbeiterin unterworfen ist.

Auch der Begriff des Finanzkapitals ist mehr als problematisch, aber nicht nur weil auch Neonazis die Parole „Nieder mit dem Finanzkapital“ skandieren. Sondern weil zum einen laut Marx Produktions- und Finanzkapital eine Einheit bilden, und es daher nicht einzusehen ist, diesen Begriff gesondert zu benutzen. Und zweitens die Kritik am Finanzkapital oft dahingehend geht es sei „unproduktiv“. Die Ausbeutung wird dann in der Zirkulationssphäre ausgemacht und nicht wie bei Marx in der Produktionssphäre. Das steigert sich dann bis zur Behauptung das Finanzkapital würde „unproduktiv“ Geld zu Geld machen. Das diese Analyse auch von Antisemitinnen Geteilt wird, und bei der NSDAP unter dem Widerspruch schaffendes vs. Raffendes Kapital bekannt war, sollte Anlass genug sein diesen Positionen eine abfuhr zu erteilen.

Die Idiotie, die Bewegung G – G´ würde sich unabhängig von der Produktionssphäre vollziehen, erinnert frappant an die verkürzt fetischisierte Sichtweise von bürgerlichen Ökonomen und/oder Antisemitinnen. Für Leute aber, die sich selbst als „Marxistinnen“ bezeichnen, und für die wohl klar sein sollte, dass Ausbeutung und damit die Produktion von Mehrwert durch die Arbeiterinnen in der Produktionssphäre sich vollzieht, das Mehrwert von den Arbeiterinnen in der Produktion geschaffen wird, sollte eine solche Aussage wie die folgende nicht getroffen werden.
Auf diese Art und Weise werden täglich über 1000 Milliarden US-Dollar über den Globus geschickt – einfach nur, um irgendwas aufzukaufen mit der Hoffnung, es teuerer weiterverkaufen zu können. Somit sind diese Transaktionen in den seltensten Fällen produktiv. (SJ, Homepage)
Schlimm genug dass sich in diesem Satz die ganze analytische Schwäche der Sozialistischen Jugend Vorarlberg erkennen lässt, doch spielt sie zu allem Überfluss, bewusst oder nicht, mit dem alten antisemitischen Klischee, Produktives vs. Unproduktives Kapital.

Theoretische und empirische Unzulänglichkeiten der Imperialismusthese

Die Imperialismusthese von Lenin besagt, dass der Kapitalexport eine imperialistische Vorgehensweise nötig macht. So gab es diesen Kapitalexport zwar, aber eben nicht in die Kolonien und weniger kapitalistisch entwickelten Länder, sondern vor allem in die kapitalistischen Zentren. Das bedeutet, dass die Ursache des Kapitalexports nicht allein die mangelnde Profitabilität in den kapitalistischen Zentren sein konnte, denn dann hätte es keinen Kapitalexport in andere Zentren geben dürfen.(Heinrich, S. 221)
Diese Modell nun auf die heutige Zeit anzuwenden birgt einige Probleme in sich, so ist in den USA, die von Antiimps ja der größte imperialistische Staat wahrgenommen wird, der Kapitalimport die entscheidende wirtschaftliche Größe, und nicht der Kapitalexport. Über solche Unstimmigkeiten, sieht mensch mit einem gesunden maß an Dogmatismus und Weltfremdheit einfach hinweg. Und beschäftigt sich lieber mit der Frage, Irakkrieg warum?

Warum es zum Irakkrieg kam weiß die Sozialistische Jugend Vorarlberg, und andere antiimperialistische Organisationen genau. Wegen dem Erdöl und wegen sonstiger Wirtschaftlicher Interessen der USA. Daher sollte schon zu fragen sein, ob es aus einer wirtschaftlichen Logik nicht ein bisschen teuer ist, sich durch Krieg Märkte zu sichern? Und ob es nicht ein bisschen weit hergeholt ist das gerade ein Land dass ca. 14% seines Erdöl Verbrauchs aus dem Nahen Osten Bezieht ein solches Interesse daran hat dieses Gebiet sich kriegerisch anzueignen? Natürlich spielen wirtschaftliche Überlegungen beim Irakkrieg eine Rolle, aber eine sehr kleine würde ich meinen. Um vielleicht einen objektiveren Blick auf die Kriegsgründe der USA zu bekommen, sollte der/die Leserin nun von den verschiedenen Fraktionen der US- Bush 43 Regierung in Kenntnis gesetzt werden.

• Liberale Neokonservative: sind ehemalige Trozkistinnen die am Konzept der permanenten Revolution festgehalten haben. Aber zu Apologeten des Freien-Marktes wurden. Sie haben ein idealistisches Sendebewusstsein, und wollen den Nahen Osten Demokratisieren.
• Realistische Neokonservative: Demokratisierung aus geostrategischen Überlegungen, und wirtschaftlichen Interessen.
• Konservative: Ihnen ging es Primär um wirtschaftliche Interessen.
• Anglikanische Rechte: Waren gegen den Irakkrieg, sie vertreten die Auffassung das sich die USA nicht in der Welt einmischen sollen.

Aber die Diskussion ob es den USA nun wirklich um Demokratie ging, oder sie doch nur ihre wirtschaftlichen Interessen vertrat, ist vielleicht für moralisierende Leninanhängerinnen Interessant, für jemensch der es ernst meint mit materialistischer Kritik, bleibt die Frage eher müßig. Das Resultat des Irakkrieges, das ein antikommunistisches trikontinental-faschistisches Regime wie es das Ba´thremige war, gestürzt wurde sollte Grund zur Freude geben, dass aber interessiert den Friedensbewegten Antiimp nicht. Genau so wenig es ihn interessiert, das kommunistische Parteien nun endlich wieder legal bestehen können, und deren Anhänger nicht mehr in den Folterkellern des ba´thistischen Iraks verschwinden. Aber natürlich hat die USA schwere Fehler bei der Demokratisierung des Iraks begangen, der Vorwurf sollte aber sein, dass sie es nicht so hinkriegen wie es sein sollte, und nicht das sie es überhaupt probiert haben. Auch sollte mensch nicht in Demokratie Idealismus verfallen, Ziel sollte immer die befreite Gesellschaft, der Verbund der freien und Gleichen sein. Doch besser als Ba´thismus oder Islamismus ist Demokratie allemal, und daher auch von emanzipatorischen Linken vor der falschen Aufhebung zu verteidigen.
Aber die SJ Interessiert das alles nicht, sie schreibt lieber vom imperialistischen Interesse der USA, und schweigt sich aus über die islamitische Kopfabtrennerei, deren suicide bombings, und dem post ba´thistischen terrorbanden.

Ende

In diesem Text wurde Versucht, die größten Fehler der leninschen Imperialismustheorie aufzuzeigen. Natürlich, würde das genaue Aufzeigen der Schwächen wohl den Umfang einer wissenschaftlichen Arbeit annehmen. Nur hat dieser Text diesen Anspruch eben nicht, er soll einfach nur mal einen kurzen Einblick geben.
4.4.06 16:38
 


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